In meinem letzten Beitrag „Aus dem Inneren erschaffen – was heißt das eigentlich?“ habe ich dir ja versprochen, dass es eine Fortsetzung geben wird, in der ich dir verrate, wie du deine Projekte mit Leichtigkeit wahr werden lässt – quasi wie von Zauberhand. Hier ist sie.

In diesem Artikel möchte ich dir 5 Tipps an die Hand geben, die dir dabei helfen, deine Träume und Visionen aus dir selbst heraus, im Flow deiner eigenen Schaffensenergie, in der Welt Gestalt annehmen zu lassen. Denn dafür ist unser Leben gemacht. Es ist dafür da, um von uns gelebt, ausgekostet und zur bestmöglichen Realität ausgestaltet zu werden, die wir uns vorstellen können. Und jede von uns hat ihre eigene, ganz persönliche Realität, die sie aus ihren Gedanken, Ideen, Erfahrungen und Gefühlen kreiert.

Natürlich lassen sich meine 5 Tipps auf sämtliche Lebensbereiche anwenden. Als (angehende) Unternehmerin kannst du davon jedoch in besonderem Maße profitieren, denn als Frau mit eigenem Business hast du ausgesprochen viele Möglichkeiten, deine innere Schöpferin in Aktion treten zu lassen. Als du beschlossen hast, mit deinem eigenen Business aktiv zu werden, hast du dich schließlich bereits entschieden, etwas Neues zu erschaffen, das es vorher nicht gegeben hat, und es in die Welt zu bringen.

Und dazu musstest du erst einmal den Mut aufbringen. Damit fängt alles an: Du brauchst Mut und die passende Lebensaufgabe. Nicht jede ist für alles geschaffen. Nicht alle von uns können Unternehmerinnen sein. Manche führen ein glückliches Angestelltendasein, weil das sicherer und in vielerlei Hinsicht einfacher ist, und wachsen dafür in anderen Lebensbereichen.
Jede hat ihren eigenen Lebensweg. Wichtig ist, dass du deinen findest und annimmst.
Also: Spüre in dich hinein: Wo stehst du gerade und wo zieht es dich hin?

Angestellte, Selbstständige, Unternehmerin – deine berufliche Schöpferkraft

Der große Unterschied zwischen Unternehmerinnen, Selbstständigen und Angestellten liegt in ihren Schöpfungsmöglichkeiten:

Die Angestellte

Als Angestellte nimmst du die Dinge, wie sie sind, und arbeitest sie ab, wie sie kommen. Du kannst deine Talente und Fähigkeiten einbringen, hier und da ein bisschen was verändern, Arbeitsprozesse mitgestalten und eventuell auch deinen Chef davon überzeugen, Dinge anders zu machen. Doch das ist nicht deine Hauptfunktion. In erster Linie führen Angestellte Aufgaben aus und setzen Strategien um, die andere geplant und entschieden haben.
Das bedeutet nicht, dass du nicht wichtig bist oder keine berufliche Erfüllung finden kannst. Es kann sehr bereichernd sein, als Teil eines größeren Ganzen anderen dabei zu helfen, Projekte umzusetzen, die einer allein nicht bewältigen könnte. Nur geht es hier eben nicht darum, dein eigenes großes Ding in die Welt zu bringen.
Dafür kannst du dir privat vieles erschaffen. Du kannst dir auch ein neues Angestelltenverhältnis erschaffen, eine verantwortungsvollere Position, ein interessanteres Wirkungsfeld. Doch die Schöpfung des großen Ganzen übernimmt eine andere Person. Die trägt dafür aber auch das Risiko.

Die Selbstständige

Bist du selbstständig, sieht es schon etwas anders aus, denn dein Handeln dreht sich dann um existenzielle Dinge. Du kümmerst dich selbst um dein Unternehmen, sorgst dafür, dass es wächst und gedeiht, damit es dein Überleben sichern kann. Während eine Angestellte eher als Patentante der Firma fungiert, für die sie arbeitet, bist du als Selbstständige die Mutter deines Unternehmens. Wie bei einem Kind achtest du darauf, dass sich dein Business gesund entwickelt und zu voller Blüte heranreift, damit es nach einigen Jahren, wenn es „erwachsen“ ist, mehr zurückgibt als verbraucht. Schließlich möchtest du dir auch etwas zurücklegen und gut leben, nicht bloß überleben.

Die Unternehmerin

Kommen wir zum dritten Fall: Als Unternehmerin bist du eine Frau, die tatsächlich etwas Großes mit weitreichenden Strukturen erschafft und dadurch auch gesellschaftlich aktiv ist. Du sicherst nicht bloß deine eigene Existenz und die deines Partners und deiner Kinder, sondern erschaffst etwas, an dem noch andere teilhaben. Auch für deine Angestellten bist du quasi die berufliche Mutter, die ihnen ein Heim bietet, in dem sie sicher und gut aufgehoben sind. Das bedeutet: Du bist dir bewusst, dass du eine größere Verantwortung trägst, für dich und die Welt – deine Unternehmerwelt.

Und damit sind wir auch schon beim ersten meiner 5 Tipps für dich:

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1. Sei dir bewusst, dass du kreierst

Du bist die Schöpferin deiner Realität, deiner Gefühle, deines Körpers, deines ganzen Seins – und natürlich deines Unternehmens.

Auf der Seelenebene hast du beschlossen, auf die Erde zu kommen und genau den Job zu machen, den du jetzt gerade machst.

Du hast Erfahrungen gesammelt und dir alle Fähigkeiten erarbeitet, die du dafür brauchst, ob durch ein Studium, eine oder mehrere Ausbildungen oder den Erwerb verschiedener Zusatzqualifikationen und -kompetenzen.
Gleichzeitig hast du deine Talente mit deiner Persönlichkeit verbunden. Denn als Unternehmerin lebst du mit deinem Business immer auch einen Teil deiner Persönlichkeit aus. Schließlich hättest du diesen Weg nicht gewählt, wenn er dir überhaupt nicht liegen und entsprechen würde, oder?

Und dann hast du beschlossen, daraus etwas Größeres zu machen. Das heißt: Du begnügst dich nicht damit, einfach nur selbstständig zu sein. Du gehst Kooperationen ein, arbeitest eine klare Marke für dein Business heraus, stellst Arbeitskräfte ein oder beschäftigst Freelancer, die dir Aufgaben abnehmen, damit du dich um die Entwicklung deiner Angebote, deiner Produkte und Folgeprodukte kümmern kannst. Und du denkst branchenübergreifend. Denn du hast große Träume, die Wirklichkeit werden möchten.
Aus einem Ein-Frau-Business wird so mit der Zeit ein kleines Unternehmen mit zwei oder drei Angestellten, das durchaus zu einem Konzern oder einem Firmenimperium anwachsen kann.

Selbst wenn du da noch nicht angekommen bist, wenn du noch nicht da bist, wo du sein möchtest, – du bist auf dem Weg und du entscheidest, wohin er dich führt. Du hast all das erschaffen, was dich und dein Unternehmen heute ausmacht. Das darfst du dir bewusst machen.

2. Erschaffe authentisch

Wirklich etwas erschaffen kannst du nur dann, wenn du bei allem, was du tust, wirklich authentisch bist und aus deiner eigenen Kraft heraus agierst. Willst du Dinge bloß in die Welt bringen, weil „die anderen“ das auch alle so machen oder „die anderen“ gesagt haben, du sollst das tun, handelst du nicht authentisch. Auch eine Zahl im Außen, in deinem Business- oder Jahresplan, die dir ein bestimmtes Verhalten vorschreibt, weil du bis Zeitpunkt M unbedingt XYZ erreicht haben musst, hat nicht viel mit Authentizität, mit echter Schöpferkraft zu tun.

Natürlich kannst du trotzdem kreieren und manifestieren, denn du lenkst den Schaffensprozess mit deinem Willen. Und was du willst, wird sich auch manifestieren, ganz egal, ob das nun gut oder schlecht für dich ist. Doch das ist in der Regel ziemlich mühsam und kräftezehrend.

Handelst du hingegen authentisch, das heißt, im Einklang mit deinen Gefühlen, dann erschaffst du wirklich aus der Seelenebene heraus, und dann geschieht das mit Leichtigkeit, im Flow – eben wie von Zauberhand.
Möchtest du als Unternehmerin also mit Leichtigkeit erschaffen und Träume verwirklichen, die wirklich deine sind, dann höre auf deine Gefühle und handle nicht gegen sie.

Der Mythos von der gefühllosen Geschäftswelt

Vielleicht denkst du jetzt: „Was, Gefühle? Die haben in der Geschäftswelt doch nichts zu suchen! Als Unternehmerin habe ich keine Gefühle. Ein Business ist eine neutrale Angelegenheit und das ist auch gut so.“
Das ist allerdings ein Trugschluss. Als Menschen haben wir Gefühle. Das zu verleugnen, nützt niemandem etwas. Und nur weil wir ein Unternehmen gründen, hören wir nicht auf, Menschen zu sein.

In den 70er-, 80er- und 90er-Jahren war man doch diesem alten Denken verhaftet. Gefühle zuzulassen oder sogar zu zeigen, galt als Schwäche. Doch dementsprechend hat sich die Welt auch entwickelt. Vieles, das im alten Denken manifestiert worden ist, hat sich als destruktiv und menschenunwürdig erwiesen. Viele Unternehmen haben nicht auf ihre Mitarbeitenden geachtet, nicht auf die Gesellschaft, nicht auf die Umwelt. Es wurde ausgebeutet, wo es nur ging.

Das passiert, wenn Schaffensprozesse von Glaubenssätzen, dem Ego und dem vermeintlich so rationalen Verstand gesteuert werden. Dann entsteht ein Ungleichgewicht, ein Kampf ums Erschaffen – höher, schneller, weiter, mehr, mehr, mehr … Menschen geraten in den Burn-out, weil sie dem überkommenen Glaubenssatz hörig sind: Nur wer viel leistet, ist auch etwas wert. Andere leben in Armut, obwohl sie viel arbeiten. Tierarten sterben aus. Meere ersticken im Plastik.
Was aus dem Kampf heraus erschaffen wird, kreiert immer neuen Kampf.

Fühlen statt Kämpfen

Wenn du dich diesem Kampf nicht anschließen willst, sondern mit deinem Business etwas Schönes, Wertvolles erschaffen willst, das die Welt ein kleines Stückchen besser macht, anstatt dir selbst und anderen mit rückständigem gefühllosen Leistungsdenken zu schaden, dann spüre öfter in dich hinein und versuche zu erkennen, was deine Gefühle dir sagen möchten.

Das fällt dir schwer? Dann lautet mein Tipp: Führe ein Tagebuch und nutze es als Hilfsmittel, um herauszufinden, wer du wirklich bist. Dafür musst du keine Romane schreiben. Ein paar kurze Sätze, über den Tag verteilt, reichen völlig aus.
Gerade wenn du Entscheidungen zu treffen hast, ob große oder kleine, notiere dir: Wie fühlst du dich dabei? Und wie fühlst du dich, wenn du die Entscheidung getroffen hast? Warum hast dich so und nicht anders entschieden?

Lerne die fühlende Unternehmerin in dir kennen

Du wirst feststellen: Du hast sehr wohl Gefühle. Und fast alle Entscheidungen, auch Unternehmensentscheidungen, werden mithilfe der Gefühle getroffen. Verstand und Gefühle können gar nicht völlig unabhängig voneinander arbeiten. Diese Vorstellung ist lediglich ein Konstrukt, das in vielen Köpfen, insbesondere in der Geschäftswelt, immer noch präsent ist. Deshalb werden „neutral“ und „emotionslos“ hier leider nach wie vor gern mit „professionell“ und „effizient“ gleichgesetzt.

Dabei haben natürlich auch eingefleischte Kaufleute, gerade die Alpha-Tiere in den oberen Führungsetagen, durchaus Gefühl und handeln auch danach. Sie kommunizieren es nur nicht so. Mit ein wenig Redekunst lassen sich die störenden Emotionen nämlich ganz einfach zu nützlichen Erfahrungswerten umdeuten.

Mein Rat an dich lautet somit: Akzeptiere, dass du auch als Unternehmerin Gefühle hast und zwar jederzeit, ganz egal, wie sachlich und neutral du an deine Business-Angelegenheiten auch herangehen möchtest. Lerne diese Unternehmerinnen-Gefühle kennen. Denn das können ganz andere Gefühle sein, als du in deinem Privatleben hast. Als Business-Frau befindest du dich oftmals schon auf einer ganz anderen Entwicklungsebene.
Lerne dich selbst als fühlende Unternehmerin kennen und du erhältst mit der Zeit immer mehr Zugang zu deinem gewaltigen Schaffenspotenzial. Damit kommen wir zum nächsten Tipp:

3. Lass deine Gefühle bewusst mitreden, wenn der Verstand entscheidet

Die besten Entscheidungen und die schönsten Kreationen entstehen in Kooperation mit deinem inneren Team. Dein inneres Team besteht aus deinen Persönlichkeitsanteilen. Das können beispielsweise deine innere Kritikerin, das innere Kind und die ewige Zweiflerin sein, aber auch die mutige Freiheitskämpferin, die Forscherin oder die Liebende. All diese Facetten deiner Persönlichkeit setzt du an einen runden Tisch und lässt sie zu Wort kommen, so als würdest du ein inneres Gipfeltreffen abhalten. Dein inneres Team kann sowohl mit dir als auch miteinander kommunizieren. Wichtig ist, dass du die Moderation übernimmst und dafür sorgst, dass so viele Teammitglieder wie möglich gehört werden.

Auf diese Weise holst du deine Gefühle und die zugehörigen Aspekte deiner Persönlichkeit aus der unbewussten Ebene ins Bewusstsein und erfährst, welche Persönlichkeitsanteile und Gefühle gelebt werden möchten, vielleicht auch nur im Privatleben. Gibst du ihnen Raum und lässt sie zu Wort kommen, verhinderst du, dass sie sich heimlich im Hintergrund zu Manipulatoren entwickeln, die dich sabotieren.

Klarheit schaffen und mit sich selbst ins Reine kommen

Je mehr ihrer Wünsche, Bedenken und Argumente sie auf den Tisch legen dürfen, desto mehr Klarheit gewinnst du und desto authentischer kannst du sein und deinem Seelenplan entsprechend handeln, entscheiden und kreieren.

Durch solche inneren Gipfeltreffen erzielst du einen Gesamtkonsens, räumst mögliche Hindernisse und Blockaden aus dem Weg, auch in energetischer Hinsicht, und sorgst dafür, dass du mit allen Anteilen deiner Persönlichkeit, mit deinen Gefühlen und dadurch mit dir selbst in Einklang stehst. Dann funkt dir von innen nichts mehr dazwischen. Und wenn dein ganzes Selbst auf dein Ziel zu schwingt und deinem Lebensplan folgt, ist das Umsetzen gar keine so große Sache mehr. Dann geschieht das Kreieren und Verwirklichen deiner Träume tatsächlich wie von Zauberhand.

4. Gehe in die Freude

Wenn du etwas erschaffen möchtest: Freu dich darauf! Und freu dich daran! Freu dich über die tolle Idee, die du jetzt umsetzen darfst, und auf den Prozess, der dich erwartet. Denn die Freude bringt dir eine hochschwingende, feinstoffliche Energie. Du schwingst höher und kannst leichter erschaffen.
Das funktioniert ganz ähnlich wie beim Flirten.

Stell dir einfach mal vor, du stehst einem unglaublich interessanten potenziellen Partner gegenüber, der dir auch noch zugetan ist. Du gehst offen auf ihn zu, deine Augen strahlen, dein Mund lächelt, dein Gesicht und dein ganzer Körper sind diesem Menschen zugewandt. Alles an dir sagt: Ja, ich bin neugierig auf dich. Komm in mein Leben, ich will dich kennenlernen. Ich freue mich auf dich.

Und jetzt stell dir vor, da steht jemand, der dir überhaupt nicht sympathisch, sondern zuwider, vielleicht sogar unheimlich ist. Wie sieht es jetzt wohl mit deiner Körperhaltung und deiner Energie aus?

Wie ein Flirt mit deinem Projekt

Genauso verhält es sich auch mit deinen Projekten. Gehst du mit Neugier und Begeisterung an den Kreationsprozess heran, öffnen sich die Türen wie von selbst und du erschaffst mit Leichtigkeit. Handelst du hingegen, weil du den Druck dazu verspürst, weil dich jemand im Außen, eine Zahl auf deinem Plan oder irgendein Leistungsdogma dazu zwingen will, wird sich kaum Freude einstellen.
Du sträubst dich, dein Kopf findet tausend Gründe, warum das jetzt nicht geht, und du kämpfst mühsam gegen deine innere Abwehr, dieses „Nein“ in dir an.
Du kannst trotzdem vieles erreichen, doch das ist mit harter Arbeit verbunden und wird sich nicht mit Leichtigkeit manifestieren.

Daher dieser besonders wichtige Tipp: Finde die Freude in deinem Business und gehe mit ihr. Du wirst sehen: Deine Ideen, Träume und Projekte lassen sich mit zauberhafter Leichtigkeit verwirklichen.

5. Wertschätze das, was schon da ist

So einfach es klingt, so schwer fällt es oft und ist doch unheimlich wichtig. Nur wenn du das Jetzt bewusst lebst und die Dinge, die du schon hast, anerkennst und wertschätzt, kannst du Neues daraus erschaffen. Denn nichts entsteht im luftleeren Raum. Werfe dein bisheriges Leben also nicht achtlos weg. Es hat dir viele Erfahrungen beschert, aus denen du lernen konntest, und dich mit dem Potenzial ausgestattet, das dir heute zur Verfügung steht. Es hat dich zu der Frau gemacht, die du jetzt bist.

Selbst wenn du mit deinem Business gerade erst gestartet bist und auf ein unglückliches Berufsleben zurückblickst oder vor den Trümmern deiner (unternehmerischen) Existenz stehst: Du stehst nicht vor dem Nichts. Da sind viele kleine Bruchstücke. Kehre sie nicht verschämt unter den Teppich. Jedes davon birgt die Chance, Teil von etwas Neuem zu werden. Lebe das Hier und Jetzt und schätze es wert, vor allem aber: Wertschätze auch dich selbst.

Stell dich ruhig einmal bewusst vor den Spiegel und sag zu dir selbst: Ich erkenne mich voll und ganz an für die Situation, in der ich jetzt bin. Und für die Chance, in mir selbst aufzuräumen, meine Pläne und Gedanken zu ordnen und aus dem Alten, das nicht mehr funktioniert, etwas Neues zu schaffen.

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Genieße den Moment – und freu dich über deine Möglichkeiten

Wenn du den Moment bewusst lebst und auskostest, ist auch deine Energie im lebendigen Sein und nicht bloß im möglichen. So haben deine Gedanken wenig Gelegenheit, mögliche Zukunftsszenarien durchzuspielen und Sorgen zu manifestieren.

Das heißt nicht, dass du nicht planen sollst. Selbstverständlich darfst du Pläne und Visionen haben und dir von deiner Intuition Impulse geben lassen, wohin du deine Energie richten darfst. Lass nur bitte nicht zu, dass daraus in der Gegenwart ein Mangel entsteht. Was du dir vorstellen und fühlen kannst, das kann sich auch manifestieren. Sei also nicht frustriert, weil es noch nicht da ist. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Wenn du dich permanent auf den Mangel konzentrierst, kreierst du bloß weiteren Mangel.

Gerade feinfühligen und spirituellen Frauen fällt dieser Balanceakt oft schwer. Mit ihrer Energie sind sie schon längst beim übernächsten Schritt und fühlen bereits, was sein kann, müssen diesen Weg in der materiellen Welt aber noch zurücklegen. Dadurch fühlen sie sich immer ein bisschen kleiner, als sie eigentlich sind und noch sein können. Denn sie vergessen, diesen wichtigen Schritt vom Jetzt ins Zukünftige zu erleben und zu genießen.

Die energetische Verbindung von Realität und Vision

Angenommen, du startest einen Online-Workshop, in den du viel Energie und Herzblut gesteckt hast. Du wünschst dir mindestens zehn Teilnehmerinnen, doch nur drei melden sich an.
Nun kannst du enttäuscht sein und die Veranstaltung absagen, oder die drei Teilnehmerinnen wertschätzen, die da sind, und dich auf die zehn freuen, die später möglich sein werden. So ist es auch mit allem anderen. Du kannst das Projekt verfluchen, das immer noch nicht fertig ist, oder dich über die Mitarbeiterin ärgern, die nur langsam dazulernt, oder sehen, was aus ihnen werden kann, und anerkennen, dass sich die Mühe lohnt.

Beides ist energetisch miteinander verbunden, die Vision und die Realität, das Jetzt und das Später. Doch der Nachtisch wird erst serviert, wenn die heiße Suppe aufgegessen ist. Also genieße jeden Löffel mit allen Sinnen und freue dich über das Gericht, das jetzt vor deiner Nase steht. Das Dessert folgt automatisch, wenn seine Zeit gekommen ist. Denn so will es die logische Abfolge.

Entdecke deine Zauberhand

Mit meinen 5 Tipps hast du nun eine Reihe nützlicher energetischer Tricks mitbekommen, die dir das Manifestieren und Erschaffen erleichtern. Indem du die Prinzipien nutzt, die einfach da sind, und die logische Abfolge würdigst, verwirklichen sich deine Träume und Visionen nahezu von selbst. Du wirst feststellen: Auch du hast eine Zauberhand. Also lasse sie zaubern:

1. Sei dir bewusst, dass du kreierst. Du bist die Schöpferin deiner Realität.
2. Erschaffe authentisch, im Einklang mit deinen Gefühlen als Unternehmerin.
3. Lass deine Gefühle bewusst mitreden, wenn der Verstand entscheidet. Hole dein inneres Team mit ins Boot.
4. Gehe in die Freude und flirte mit deinen Projekten.
5. Wertschätze das, was schon da ist, und das, was daraus werden kann.

Was möchtest du als Nächstes mit Zauberhand kreieren? Schreibst du mir einen Kommentar und verrätst es mir?

                                                 Eure Eleni

Eleni Iatridi - Intuition und Persönlichkeit im Business

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